Für Gesamtschule
Gemeinsam für gute Schulen:
Claudia Duval (koxinel), Christel Freese (SPD).
07. September 2010
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(ham). Landesweit sammeln die Unterstützer des „Volksbegehrens für gute Schulen“ Unterschriften. 608731 Menschen, das sind laut Gesetz zehn Prozent der Wahlberechtigten im Land, müssen bis Ende Februar 2011 unterschrieben haben, damit das Anliegen im Landtag behandelt werden muss.
Die überparteilichen Initiatoren setzen sich für die Rückkehr zum Abitur nach 13 Schuljahren, eine erleichterte Zulassung von Gesamtschulen und die volle Halbtagsschule ein. In Sarstedt liegen die entsprechenden Unterschriftenlisten im Spielzeuggeschäft koxinel aus. „Insgesamt zwölf ausgefüllte Listen habe ich bereits bei
der Stadt eingereicht“, berichtet deren Inhaberin Claudia Duval. Beim Kartoffelmarkt trat die Geschäftsfrau zum ersten Mal mit einem Infostand an die Öffentlichkeit . Unterstützt wurde sie dabei von der Arbeitsgemeinschaft
sozialdemokratischer Frauen (ASF). Deren Vorsitzende Christel Freese betreute mit einigen Mitstreiterinnen die Unterschriftenaktion.
„Ich habe drei Kinder, die in die Grundschule gehen, zwei davon wechseln nächstes Jahr auf eine weiterführende
Schule“, erläutert Claudia Duval ihre Beweggründe. „Es kann nicht sein, dass ein Kind oder Jugendlicher auf
dem Gymnasium 42 Wochenstunden Unterricht hat, um nach zwölf Jahren das Abitur zu machen. Und da sind noch keine Hausaufgaben berücksichtigt. Es bleibt doch überhaupt keine Zeit für Freizeitaktivitäten“, so Claudia Duval.
Für Sarstedt wünscht sie sich eine Gesamtschule. „Die Stadt ist hierfür groß genug“, meint sie. Die SPD-Frau Christel Freese war überrascht, dass viele Menschen die Inhalte der Aktion kennen. „Viel beraten mussten
wir nicht“, sagte sie.
Im Landkreis Hildesheim existiert bislang kein regionaler Zusammenschluss von Unterstützern.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.volksbegehren-schulen.de.
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